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Synchronbacken – Ein neuer Versuch

Schon beim letzten Mal habe ich am Synchronbacken teilgenommen und das wollte ich auch dieses Mal gerne wieder tun.

Allerdings stand mein zweites Synchronbacken unter keinem guten Stern. Das Rezept, das Zorra und Sandra hierfür ausgewählt haben, stellte für mich schon das erste Problem dar, denn meine Studentenküchenausstattung gibt leider keinen ofenfesten Topf her. Aber so leicht lass‘ ich mich noch nicht unterkriegen. Ich dachte ich orientier mich am Rezept und back es eben ohne Topf. Leider blieb das nicht das einzige Problem.

Voll motiviert habe ich dann Sonntag morgen angefangen und wollte die Hefe abwiegen. ÄTSCH! Machte meine Waage und gab den Geist auf, also habe ich das eher so abgeschätzt, aber das ging natürlich in die Hose. Der Vorteig war viel zu hart und da hatte sich nach zwei Stunden absolut nichts getan. Naja, wie sagt man so schön: Satz mit X …

Was soll ich denn damit anfangen? 😀

Das zweite Synchronbacken war für mich also nicht wirklich von Erfolg gekrönt, aber ab jetzt habe ich immer Ersatzbatterien für meine Waage da. Und so schnell gebe ich auch noch nicht auf, demnächst wage ich einen neuen Versuch und berichte euch natürlich darüber. Vorher hole ich mir noch ein paar Anregungen bei erfolgreichen Abfrischbroten. Unten findet ihr die Links zum Stöbern. (Zum erfolgreicheren letzten Synchronbacken kommt ihr hier).

Für alle die diese Woche noch ein bisschen in der Küche stehen:

Links zu den anderen mitbackenden Bloggern:

1x umrühren bitte aka Kochtopf

From snuggs kitchen

auchwas

Katha-kocht

The apricot Lady

Food for Angels and Devils 

Obers trifft Sahne 

Cake, Cookies and more 

Zimtkringel

Rhabarberfail – Den Kuchen kann ich wohl alleine essen

Wenn ich schon einen Foodblog führe, dann will ich doch wenigstens meinen Horizont essenstechnisch ein wenig erweitern. Deswegen hat mich der Rhabarber auch so vom Obstregal im Supermarkt angelächelt. Damit hatte ich nämlich bis gestern noch nichts gebacken und ich habe bisher auch bloß ein einziges Mal etwas mit Rhabarber gegessen (Muffins, die waren sehr lecker). Also habe ich ein bisschen im Internet gestöbert (Chefkoch.de sei dank) und habe ein Rezept für eine Erdbeer-Rhabarber-Tarte gefunden. Die Zutaten waren auch schnell gekauft und dann konnte es losgehen.

Erst mal musste der Teig für die Tarte hergestellt werden. Der bestand bloß aus Mehl, Zucker, Butter, Wasser und etwas Salz, also alles noch easy 😉

Das musste dann erst mal ein bisschen gekühlt werden und in der Zwischenzeit habe ich den Rhabarber klein geschnitten und mit Zitronensaft und reichlich Zucker verrührt. Dazu kamen dann mit Speisestärke bedeckte Erdbeeren und schon hatte ich eine lecker riechenden und super süße Masse.

Leckerschmecker

Das kam dann auf den Teig in der Form und ab in den Ofen für eine halbe Stunde…und warten … und warten … und warten … und ping. Fertig. Dann habe ich ein paar Streusel drübergestreut und dann alles nochmal 40 min in den Ofen gepackt.

Quasi fertig, aber irgendwie sieht er noch weich aus

Allerdings ist mir schon beim Rausholen aufgefallen, dass der Kuchen sehr weich und feucht war, und ich hatte ihn schon etwas länger im Ofen und wollte nicht, dass die Streusel zu braun werden. Was ich also auf den ersten Blick befürchtet hatte, hat sich leider bewahrheitet: Der Kuchen ist einfach irgendwie matschig und hat zu viel Flüssigkeit. Geschmacklich ist er trotzdem prima. Mein Naschkater hat den Kuchen auch höflich aber direkt abgelehnt. Rhabarber ist scheinbar nicht so sein Fall – So viel zum Erweitern des Horizonts. Jetzt esse ich meinen Kuchen wohl alleine.

Aber heute nachmittag habe ich doch noch tatkräftige Unterstützung von meinem Mitbewohner und seinem Wochenendhausgast erhalten. Sie waren voller Lob für den Kuchen – vielleicht waren sie sehr sehr hungrig 😀

Ärgerlich ist nur, dass ich noch immer nicht genau weiß, woran es gelegen hat. Bei Gelegenheit probiere ich nochmal ein anderes Rezept und halte euch auf dem Laufenden, ob ich den Naschkater vom Rhabarber überzeugen kann.

Ich hoffe ihr habt größere Backerfolge!