#Synchronbacken: Mein erstes Mal

Ich bin ja noch ein absoluter Grünschnabel in der Bloggerszene, deshalb verbringe ich natürlich viel Zeit auf anderen Blogs. Ich schaue, was es da so Schönes gibt und es haut mich immer wieder um, wie hübsch die ganzen Blogs aufgebaut sind. Mittlerweile leide ich an chronischem Dauerhunger, weil ich ständig überall so leckeres Essen sehe. Bei einer meiner Stöberrunden bin ich auf das Synchronbacken gestoßen.  Ich hab mich erst mal eingelesen und als ich das Rezept gesehen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Zimtschnecken habe ich schon ewig nicht mehr gebacken. Bei mir gab es sie das letzte Mal zum Ende meines Schwedischkurses, weil jeder etwas Schwedisches mitbringen sollten. Da passten Zimtschnecken natürlich wunderbar. Die letzte Kurssitzung musste leider ausfallen, deshalb saßen mein Freund und ich dann auf einem ganzen Berg Zimtschnecken. Aber versteht mich nicht falsch: das war eindeutig keine Beschwerde 😉

Das Synchronbacken war für Sonntag angesetzt, also habe ich Mittwoch schon mal alles eingekauft. Den genauen Ablauf und das Rezept findet ihr auf Zorras Blog. Ich habe das Rezept ziemlich exakt nachgebacken. Das Milchpulver habe ich allerdings weggelassen und für das Icing habe ich geraspelte Vanilleschote statt Vanilleextrakt genommen. Alles hat wirklich super funktioniert.

Sonntag morgen habe ich dann erst mal schön ausgeschlafen und spät gefrühstückt. Außerdem hatte ich noch ein paar andere Sachen zu erledigen, sodass ich erst um zwei Uhr den Kochlöffel in die Hand genommen habe, um mit dem Tang Zhong loszulegen. Zu dem Wort musste ich übrigens erst mal Google befragen. Das hatte ich nämlich in meinem Leben noch nicht gehört … wie gesagt, ich bin blutige Backanfängerin. Für alle die es ebenso wie ich nicht kennen: Dabei handelt es sich um eine Methode der Teigherstellung, bei der man Wasser oder Milch (oder wie im Zimtschneckenrezept beides) mit Mehl vermischt und in einem Topf erhitzt, bis eine milchig breiige Masse entsteht. Es ist wirklich super einfach und der Teig ist dadurch sehr schön luftig geworden.

Tang Zhong aus Mehl, Milch und Wasser

Ich habe also meinen Tang Zhong etwas abkühlen lassen und dann direkt weitergemacht. Achso, zwischendurch habe ich noch meine erste Instagram Story erstellt, dort konnte man dann sehen wie ich den Teig zubereite. Das war ein sehr lustiger Sonntag.

Fast fertig!

Als der Teig dann komplett fertig war, habe ich ihn ausgerollt, mit Zimt und  Zucker bestreut, gerollt und in 24 kleine Schneckchen geteilt. Dann kam alles in die große Auflaufform und nach erneuter Gehzeit kamen die Schnecken dann in den Ofen. Das Ergebnis könnt ihr oben betrachten.

Diese Bilder sind allerdings auch alles was von den Zimtschnecken noch übrig ist, meine WG und ich sind darüber hergefallen wie die Heuschrecken und zurück blieb nur noch klebriges Icing am Brotdosenboden *ausschleck*

Das Synchronbacken hat mir super viel Spaß gemacht und ich will auf jeden Fall nochmal mitmachen. Immer alleine in der Küche stehen und werkeln ist doch recht öde und so hatte ich wenigstens im Geiste – und bei Instagram – Backkolleginnen und Kollegen, deren Werke ich bewundern durfte. Da sind wirklich so viele tolle Zimtschnecken rausgekommen! Ich habe welche mit Walnussfüllung gesehen und andere mit Rhabarber – fantastisch! Also ich gehe jetzt noch mal auf den anderen Blogs auf die Suche nach kreativen Umsetzungen des Synchronbackens und das solltet ihr auch tun! Um euch das zu erleichtern, findet ihr unten einige Links zu den anderen Bloggern, die teilgenommen haben.

Und ansonsten solltet ihr die Zimtschnecken  natürlich nachbacken, wenn ihr das noch nicht getan habt!

 

Hier findet ihr die Beiträge anderer Blogger zum Synchronbacken:

1x umrühren bitte aka kochtopf

Die Welt der kleinen Dinge

Kochblog Aktion

From-Snuggs-Kitchen

Backen mit Leidenschaft

Kathrins Home

Birgit D – Kreativität in Küche, Haus und Garten

Summsis Hobbyküche

morelivingpure

teigliebe

Food for Angels and Devils

Brotecke

USA kulinarisch

Käthes Kekse

 

Süße Apfel-Streusel Muffins – Perfekt für Sonntags

Ich liebe ja MUFFINS! Sie sehen süß aus, schmecken super und sind kinderleicht zuzubereiten. Vor einiger Zeit saß ich an einem Sonntag so Zuhause und dachte: „Man hab ich jetzt Hunger auf was Süßes“. Aber natürlich hatte ich nichts im Haus, ich wollte mich nicht der Versuchung aussetzen…EIne echte sch*** Idee! Da blieb mir nichts anderes übrig als kreativ zu werden. Also habe ich ein bisschen den Vorratsschrank durchwühlt und was ich gefunden habe. führte zu diesen super Apfel-Muffins, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.

Wenn ihr Folgendes in eurem Vorratsschrank habt, kann es losgehen:

500 g Äpfel

350 g Mehl

2 Eier

1/2 Pck. Backpulver

200 g Butter

150 g Zucker

120 ml Milch

2 Pck. Vanillezucker

etw. Zimt

  1. Jetzt kann es losgehen: Ihr nehmt 120 g weiche Butter, 90 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker vermischen. Dann die zwei Eier dazugeben und alles verrühren. Jetzt können 250 g Mehl, Backpulver und die Milch zur Masse zugegeben werden.
  2. Nun sind die Äpfel dran. Sie werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Danach könnt ihr sie unter den Teig heben.
  3. Die Masse könnt ihr jetzt in die Muffinförmchen geben.
  4. Dann geht es jetzt an die Streusel: 100 g Mehl, 60 g Zucker, 1 Pck Vanillezucker, 80 g Butter und etwas Zimt (nach Belieben) in eine Schüssel geben und das ganze „durchstreuseln“
  5. Die Streusel müssen jetzt nur noch auf die Muffins gestreut werden und schon kann das ganze in den Ofen. Bei 175°C Umluft brauchen sie 20 – 25 min und sie werden echt super lecker und fluffig.

Wenn ihr lieber etwas gesünder backen wollt, könnt ihr einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen, das wird auch super. Und ich habe den Zucker im Teig durch Agavensirup ersetzt, das schmeckt auch sehr lecker. Also lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Mmh… jetzt wo ich das Ganze so aufgeschrieben habe, bekomme ich schon wieder Lust auf ein paar Muffins. Mal sehen was ich momentan so im Vorratsschrank habe.

Schnelle Leberkäs‘ Paprika-Pfanne

Manchmal bin ich einfach sooo unkreativ beim Kochen und ich muss zugeben, Kochen ist nicht so richtig mein Ding. Mein Freund kocht total gerne – und genauso gerne isst er auch. Aber ich backe einfach lieber. Gerade deshalb weiß ich oft einfach nicht, was ich kochen soll. Zumal ich meistens auch keinen Nerv dafür habe, stundenlang für mein Mittagessen in der Küche zu stehen. Deshalb möchte ich hier ein paar „Ruck-Zuck-Gerichte“ sammeln, die ihr auch gerne ausprobieren dürft, wenn ihr einfach mal faul sein wollt.

In dieser Rubrik habe ich hier ein erstes schönes Rezept für euch. Es geht schnell und schmeckt gut, und man benötigt auch nicht viele Zutaten. Perfekt für Studenten wie mich, aber auch für alle anderen, die nicht zu viel Zeit in der Küche verbringen möchten.

Ihr braucht: 

2 Paprikaschoten (ich nehme meistens rot und gelb)

1 Zwiebel

200g Leberkäs‘

150g Crème fraîche

Salz, Pfeffer, Petersilie

  1. Paprika waschen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel schälen und auch diese klein schneiden.
  2. Dann könnt ihr etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebel und die Paprika darin andünsten. Ich mag es gerne bissfest, deshalb sind mir 10 min genug, aber die Länge könnt ihr variieren.
  3. Anschließend nehmt ihr das Gemüse aus der Pfanne und legt den Leberkäse hinein. Wenn er leicht braun angebraten ist, könnt ihr wieder das Gemüse dazu tun. Jetzt noch die Crème fraîche darüber und das ganze nach belieben würzen und schon habt ihr wie versprochen ein schnelles Mittagsgericht.

Dazu passt sehr gut ein Fladenbrot. Mein Rezept dazu findet ihr hier. Es ist vielleicht nicht das gesündeste Rezept, aber ich finde es super zur Abwechslung und meinem Freund und mir schmeckt es prima.

Lecker schmecker! 

Habt ihr auch schnelle „Ruck-Zuck-Gerichte“, die ihr zubereitet, wenn ihr keine Lust habt, eine Ewigkeit in der Küche zu verbringen?

Eure Lisa

 

Leckeres Fladenbrot

Das Fladenbrot ist ein uraltes und total simples Gebäck, das wirklich jeder backen kann. Damit habe ich das Backen begonnen und auch jetzt backe ich es total gerne, weil es schnell geht und nicht viele Zutaten benötigt. Für dieses Rezept braucht ihr:

480 g Mehl

300 ml Wasser

2 Pck. Trockenhefe

1 TL Zucker (alternativ auch Honig oder Agavendicksaft)

1 TL Salz

3 EL Olivenöl

1 Ei 

  1. Zuerst stellst du einen Hefenährteig her. Dazu nimmst du 125 ml lauwarmes Wasser und lässt Hefe und Zucker sich darin auflösen. Das Gemisch muss dann 10 min an einem warmen Ort stehen, dann beginnt es ein wenig zu schäumen. Danach 60 g Mehl unterrühren, die Schüssel mit Folie abdecken und dann noch 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  2. Das restliche Mehl (420 g) in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. In die Mulde gibst du nun den Hefenährteig, den Rest des Wassers (175 ml lauwarm), Salz, Olivenöl. Das alles kannst du jetzt langsam zu einem Teig verarbeiten, bis es eine weiche und klebrige Masse ist. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 15 min durchkneten und im Anschluss in eine gebutterte Schale geben und abgedeckt eine Stunde lang ruhen lassen.
  3. Nach der Stunde den Teig einmal kurz durchkneten und in 4 gleichgroße Stücke teilen. Die einzelnen Fladen zu Kugeln formen und abgedeckt 30 min stehen lassen. Währenddessen kannst du schon mal den Ofen auf 260° C vorheizen
  4. Mit feuchten Händen die Teiglaibe nehmen und zu Fladen formen bis sie etwa noch 1 cm dick sind. Dann kannst du sie mit Ei bestreichen. Mit den Fingern drückst du noch in regelmäßigen Abständen Löcher in den Teig und dann können sie für 7-8 min in den Ofen. Wenn sie goldbraun sind, können sie raus und verzehrt werden.

Meine 4 Laibe Fladenbrot

Das Brot schmeckt sehr gut und passt zu verschiedenen Gerichten. Du kannst natürlich vor dem Backen noch nach belieben Sesam oder Mohn darüberstreuen. Ich mag es aber auch sehr gerne ohne alles 😉

 

 

Leichtes Weißbrotrezept

Zutaten für einen Laib

500 gr Weizenmehl 550

10 gr Salz

5 gr Hefe

15 gr Agavendicksaft

300 ml Wasser

  1. Mehl, Salz, Hefe, Agavendicksaft und lauwarmes Wasser in eine Schüssel geben und durchkneten. Ich knete ihn üblicherweise mit der Hand so etwa 15 min lang. Danach den Teig mit etwas Mehl bestäuben und 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  2. Den gegangenen Teig noch einmal kräftig kneten und dann länglich zu einem Laib formen. Den Laib legt ihr nun auf ein Backblech mit Backpapier und lasst ihn dann abgedeckt noch 20 min bei Zimmertemperatur gehen.
  3. Währenddessen den Ofen auf 230° vorheizen. Den Brotlaib mehrmals einschneiden, in einem Abstand von ca. 1 cm. Danach könnt ihr das Weißbrot noch mit etwas Milch bestreichen, wenn ihr möchtet. Dann schiebt ihr es in die Mitte des Ofens und nach 45 min sollten sie goldbraun und fertig sein.

Kleiner Tipp von mir: Achtet darauf, das Brot ordentlich einzuschneiden, sonst kann es leicht an der Seite aufreißen und überprüft die Ofentemperatur. Mein Ofen hat eine etwas höhere Oberhitze, deshalb wird es bei mir immer etwas dunkel.

Willkommen

Ein herzliches Willkommen an meine ersten Leserinnen und Leser!

Wie du siehst, ist es hier noch etwas leer. Aber das wird sich nach und nach ändern. Dieser Blog ist mein persönliches Back-Tagebuch und ich freue mich, wenn du mich begleitest und es mitgestaltest.

Ich möchte lernen, wie man richtig gutes Brot backt, wie man einen ordentlichen Sauerteig hinbekommt und wie man ihn hegt und pflegt. Ich möchte Neues und Ausgefallenes probieren und mich nicht mehr von kompliziert klingenden Rezepten einschüchtern lassen. Und dieses Projekt startet hier und jetzt. 

Für dieses Wochenende habe ich mir ein simples Weißbrot vorgenommen. Das habe ich schon einmal gebacken, damals wurde es allerdings etwas dunkel, deshalb werde ich mich mal ein bisschen informieren, was ich dagegen tun kann. Das Ergebnis wird es natürlich hier zu sehen und zu lesen geben. Seid gespannt.